01
Den Auftrag eingrenzen
Zu Beginn klären wir, worauf die gemeinsame Arbeit eine Antwort geben soll. Was steht bereits fest? Wo besteht Gestaltungsspielraum? Wer kennt die fachlichen Zusammenhänge, wer ist betroffen und wer darf entscheiden? Vorhandene Unterlagen oder Vorgespräche können in die Vorbereitung einfließen; ihr Umfang wird vereinbart.
Dabei wird auch festgelegt, welche Frage bewusst nicht bearbeitet wird. So bleibt der Workshop auf eine Aufgabe konzentriert, statt gleichzeitig Projektplanung, Strategie und Teamentwicklung leisten zu sollen.
02
Die Frage gemeinsam bearbeiten
Im Workshop werden Erwartungen und fachliche Anforderungen zusammengetragen, Unterschiede geklärt und Abhängigkeiten dargestellt. Ich moderiere den Austausch und strukturiere die Ergebnisse. Visualisierungen oder Modelle kommen infrage, wenn sie die Aufgabe verständlicher machen. Fachliche Informationen und Bewertungen bringen die Beteiligten ein.
03
Eine nutzbare Arbeitsgrundlage festhalten
Je nach Auftrag kann eine abgestimmte Aufgabenbeschreibung, eine Rollen- und Schnittstellenübersicht oder eine priorisierte Liste offener Entscheidungen entstehen. Wir unterscheiden ausdrücklich zwischen getroffenen Entscheidungen, Vorschlägen und ungeklärten Punkten. Zu den nächsten Schritten werden Verantwortliche und ein passender Zeitpunkt für die Überprüfung benannt.
04
Was dieser Workshop nicht ersetzt
Das Format ersetzt weder technische Konzeption noch Projektleitung oder eine längerfristige Begleitung der Zusammenarbeit. Fehlende Entscheidungskompetenz lässt sich nicht durch Moderation ersetzen. Zeichnet sich ein umfassenderer Bedarf ab, wird er benannt und nicht stillschweigend in den Workshop aufgenommen.