01
Mit konkreten Situationen beginnen
In der Auftragsklärung besprechen wir, welche Abläufe Schwierigkeiten bereiten und welchen Handlungsspielraum das Team tatsächlich hat. Wir vereinbaren, welche Erwartungen der Auftraggeber mitbringt und wie die Anliegen der Teilnehmenden einbezogen werden. Vorgespräche können unterschiedliche Sichtweisen aufnehmen; Umgang und Weitergabe der Aussagen werden vorher geklärt.
02
Vereinbarungen entwickeln und erproben
In moderierten Arbeitsphasen betrachten wir Aufgaben, Rollen, Übergaben und Entscheidungswege. Daraus werden konkrete Vereinbarungen: Welche Informationen brauchen andere? Wer wird beteiligt? Was passiert bei einer Verzögerung? Wohin geht eine Frage, die das Team nicht selbst entscheiden kann?
Zwischen den vereinbarten Terminen erproben die Beteiligten ausgewählte Veränderungen. In der anschließenden Reflexion betrachten wir, was funktioniert, wo Hindernisse geblieben sind und welche Vereinbarung angepasst werden sollte. So werden Erfahrungen aus der tatsächlichen Zusammenarbeit zum Gegenstand der weiteren Arbeit.
03
Was daraus entstehen kann
Angestrebt werden abgestimmte Rollenbeschreibungen, Arbeits- und Entscheidungsregeln sowie eine Übersicht der vereinbarten Maßnahmen. Dazu gehört, wer die Umsetzung verfolgt und woran Fortschritt erkennbar werden soll. Dokumentation und Reflexionstermine werden passend zum Umfang des Auftrags festgelegt.
04
Wofür eine andere Unterstützung erforderlich ist
Der Prozess ersetzt keine disziplinarischen Führungsentscheidungen, Rechtsberatung oder therapeutische Arbeit. Nicht jeder Konflikt ist in diesem Rahmen bearbeitbar. Stellt sich ein anderer Unterstützungsbedarf heraus, klären wir die Grenze. Ziel ist auch keine erzwungene Einigkeit: Sachlicher Widerspruch darf bestehen bleiben.